Alltag in Nordkorea
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Chuch'e-Turm in Pjöngjang - Nordkorea
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Seltene Aufnahmen aus dem Alltag in Nordkorea

Die britische Journalistin und Fotografin Simone May ist nach Nordkorea gereist, um sich ein eigenes Bild von dem isolierten Staat zu machen, über den nur wenige Informationen nach außen dringen. Was sie dort erwartete, überraschte und berührte sie zugleich. Ihre Aufnahmen geben überraschende und teils einfühlsame Einblicke in den Alltag einer Nation, über die wir nur wenig wissen.

Wer Nordkorea hört, der denkt an Armut, Abschottung, Atomwaffen, Raketen und ein gnadenloses Regime. Über das isolierte Land ist international nur sehr wenig bekannt. Mittels uniformierter Soldaten, Militärparaden und einem ergebenen Volk ist das Regime unter Machthaber Kim Jong Un stets bemüht, das Bild eines perfekt inszenierten Staates zu vermitteln. Aus westlichen Medien wissen wir, dass die Realität eine andere ist. Große Teile der Bevölkerung sind mangelernährt, das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen ist beispiellos und der totalitäre Staat versucht fast jeden Lebensaspekt seiner Einwohner zu kontrollieren.

Nordkorea – Ein ungewöhnliches Reiseziel

Dass es trotzdem Menschen gibt, die freiwillig nach Nordkorea reisen, ist für viele unvorstellbar. Immerhin ist eine Reise dorthin nur unter strengen Auflagen möglich. Was die Besucher sehen, bestimmt die Regierung. Das Land auf eigene Faust zu erkunden, ist unmöglich. Stattdessen wird man rund um die Uhr von Reiseleitern und Fahrern begleitet. Diese sind nicht nur Begleiter, sie kontrollieren die Reisenden rund um die Uhr und passen auf, dass diese nichts Verbotenes machen. Dazu gehört u.a. das Fotografieren von Soldaten, Polizisten, Zügen, armen Leuten und heruntergekommenen Bauten. Verboten ist selbstverständlich auch das Stellen von kritischen Fragen. Bei der Ausreise kontrollieren Grenzbeamte die Kameras der Touristen und löschen alles, was einen falschen Eindruck von dem Land vermitteln könnte.

Die Dauerbeaufsichtigung durch heimische Führer, inszenierte Touren und die strengen Auflagen sind nur ein kleiner Teil dessen, was gegen Nordkorea als Reiseziel spricht. Entsprechend klein ist die Zahl der Menschen, die trotzdem eine Reise in das isolierte Land wagt.

Wie sieht der Alltag in Nordkorea aus?

Simone May gehört zu den wenigen Menschen, die eine Reise nach Nordkorea wagten. Grau, trist und arm – so hat sie sich das abgeschottete Land ein Leben lang vorgestellt. Trotzdem wollte sie sich ein eigenes Bild von Nordkorea machen – ganz unabhängig von dem negativen Image, das sich über Jahrzehnte in den Köpfen der Menschheit gefestigt hat.

Als sie mit dem Zug von Guangzhou nach Pjöngjang reiste, erwartete sie entsprechend trostlose Plattenbauten und kahle Landstriche. Was sie sah, waren olivgrüne Landschaften mit weitläufigen Feldern aus Wildblumen. Simone May hat diese Momente mit ihrer Kamera aufgenommen. Ihre Bilder sind ein einfühlsamer Blick auf das Leben der Einheimischen und auf den Alltag in Nordkorea. Was sie über ihre Reise sagt und was sie an Nordkorea faszinierte, verrät die Fotografin im Interview.

Simon Haywood - Alltag in Nordkorea

Simon Haywood - Alltag in Nordkorea

 

Simon Haywood - Alltag in Nordkorea


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Simon Haywood - Alltag in NordkoreaSimon Haywood - Alltag in NordkoreaChuch'e-Turm in Pjöngjang - Nordkorea

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